Nachdem ich im letzten Sommer als Patient und Besucher reichlich Erfahrungen mit Krankenhäusern sammeln konnte (ein Grund meiner langen Sprachlosigkeit im Blog), kann ich inzwischen ganz sicher behaupten, dass ich davon die nächsten Jahrzehnte erstmal die Schnauze gestrichen voll habe!
Es kommt natürlich immer ein bißchen darauf an, aus welchem Grund man da hin muss und wie groß und alt das Hospital ist, aber Krankenhäuser sind kein Ort zum Gesundwerden!
Es fängt schon beim Ambiente an: kahle Wände und abblätternde Farben, kaum Bilder oder sonstige Dekorationen. Aber weiter geht es beim wichtigeren Teil der Verpflegung. Dem Essen sieht man direkt an, dass es aus einer Großküche kommt und erfüllt jedes Klischee: nicht heiß genug, ungewürzt, bis zur Unkenntlichkeit verkocht und ansonsten auch vollständig geschmacksbefreit. Das trägt nicht gerade zu einer angenehmen Umgebung zur schnellen Genesung bei!
Wie die Patienten behandelt werden, ist auch nicht durchgängig menschlich. Für eine Untersuchung nach der OP musste ich zum CT, ich durfte natürlich nicht selbst gehen (hätte ich auch noch nicht wirklich hinbekommen) und wurde also geschoben. Dabei kam ich mir dann aber vor wie Stückgut in einer Lagerhalle! Kommentarlos wurde ich vorm Behandlungsraum im Flur abgestellt und durfte erstmal warten. Etwas mehr Menschlichkeit hätte hier auch nicht geschadet.
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Wozu braucht ein Amt, um genau zu sein das Straßenverkehrsamt, eine Telefon-Hotline, die 24 Stunden pro Tag zur Verfügung steht?
In meinem Fall geht es darum, dass aus meinem Führerschein der Eintrag für die Brille getilgt wird. OK, also dafür brauche ich schonmal definitv keine Hotline, die ich auch noch nachts anrufen kann, um zu fragen, ob der neue Führerschein schon fertig ist. (Ich habe leider schon so einen in Kreditkartengröße…)
Eine Eil-Zulassung mitten in der Nacht halte ich auch für eher ungewöhnlich.
Das Geld für die Hotline könnte doch auch besser verschwendet werden! Vermutlich hängt da dann nachts eh nur ein Anrufbeantworter dran…
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Gestern sah ich ein Kind an einer Fußgängerampel stehen, das von seiner Mutter auf dem Schulweg begleitet wurde. Das ist ja im ersten Moment noch nichts schlimmes, allerdings konnte die Mutter offensichtlich nicht darauf verzichten, das nützliche mit dem (vermeintlich) praktischen zu verbinden: Sie hatte doch tatsächlich noch ihre Skistöcke dabei! Das Kind war sich seiner Sache nicht ganz so sicher und hat auch artig Sicherheitsabstand gehalten, ein Meter für die Stücke und ein weiterer Meter, um der Peinlichkeit zu entgehen…
Ich habe ja nix dagegen, wenn sich die Leute wieder mehr bewegen, aber dann doch auch bitte so, dass es was bringt! Nach völlig übergewichtig sah sie nämlich nicht aus.
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Die Entwicklung von Elektroautos bedarf nach Expertenmeinung stärkerer finanzieller Förderung durch die Bundesregierung. “Wir müssen eine Lücke schließen, um im internationalen Wettbewerb standzuhalten”, sagte Ulrich Buller, Forschungsplanungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, der dpa. “Deutschlands Chancen im Bereich der Elektromobilität schätze ich dann als gut ein, wenn wir es schaffen, das Auto neu zu denken.” 34 Institute der Fraunhofer-Gesellschaft forschen momentan im Projekt “Systemforschung Elektromobilität” zu dieser Technologie.
aus Süddeutsche Zeitung 16.11.2009, Seite 19
Klar muss die Entwicklung von Elektroautos vorangetrieben und gefördert werden, aber wieso übernehmen das nicht die Automobilkonzerne? Die haben doch sicher Armeen von Trendscouts, Marketingspezialisten und Zukunftsforschern, die schon seit Jahrzehnten wissen, dass die Ära der mit fossilen Brennstoffen angetriebenen Motoren zu Ende geht.
Die Automobilkonzerne haben vermutlich alle schon die guten Konzepte in der Schublade und denken sich jetzt, dass sie noch ein bißchen staatliche Förderung abgreifen können, um ihre Gewinne mal wieder etwas nach oben zu treiben. Preise senken und Effizienz erhöhen ist ja völlig uncool…
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Es gibt im Internet ja inzwischen einige Übersetzungsdienste, die auch sehr annehmbare Ergebnisse liefern. Für Rohfassungen von Texten reichen sie allemal. Es gibt aber auch die anderen…
Diese Übersetzung schießt mal wieder so richtig den Vogel ab! Das original gibt es unter diesem Link. Leider ist mir nicht ersichtlich, wer hinter diesem Übersetzungsdienst steckt, schade.
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aber Ihre Maßnahmen…
Dass es für eine Gesellschaft überlebenswichtig ist, (weitestgehend) unabhängige Medien zu haben, darüber brauche ich ja nichts zu schreiben.
Leider schafft es die GEZ aber immer wieder die Menschen mit Ihren etwas merkwürdigen Maßnahmen zu verwirren. So bei mir in dieser Woche geschehen.
Im Briefkasten lag ein Schreiben, ich solle meine Daten überprüfen und den Lastschrifteinzug bestätigen, erstmal noch nicht so schlimm, aber völlig unnötig. Schließlich nutze ich ja bereits den Lastschrifteinzug. Aber ich solle das aufgrund der bevorstehenden rechtlichen Änderungen tun. Rechtliche Änderungen? Wie diese aussehen (könnten), davon war in dem Brief leider nichts zu lesen! Ich halte mich für einigermaßen informiert und bin sicher, dass ich über die Nachrichten mitbekommen hätte, wenn sich etwas am Thema GEZ und Rundfunkstaatsvertrag ändert.
Mit solchen Maßnahmen werden es die GEZ und die Rundfunkanstalten nie schaffen, das Thema Rundfunkgebühren in ein positives Licht zu rücken… Bitte weiter so!
Für alle, die vor der Bundestagswahl noch etwas unentschlossen sind, sollten sich diese Thesen (Spiegel Online) mal durchlesen und sich überlegen, was die Parteien dahingehend in ihren Programmen verewigen.
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Seit kurzem geistert durch die Presse, dass die Telefonüberwachung um 11% zugenommen hat (siehe u.a. Spiegel Online).
Bei laufenden Ermittlungsverfahren überwacht die Polizei offenbar immer häufiger Telefone und Computer. Die Zahl ist einem Zeitungsbericht zufolge gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen – besonders in Bayern.
Dazu wüsste ich jetzt gerne mal, ob die Aufklärungsquote in gleichem Maße gestiegen ist!
Das wird leider nicht berichtet, wäre aber aus meiner Sicht die wichtigere Information, da sich nur so der Nutzen solcher Aktionen erkennen ließe. Diese Transparenz ist aber vermutlich nicht erwünscht, da zum Vorschein kommen könnte, dass die Maßnahmen überhaupt nicht greifen.
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vielen Dank für Ihren Brief zur Bundestagswahl.
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass mich dieser Brief völlig unaufgefordert erreicht hat. Da ich mich bisher noch nicht mit Ihrer Partei identifizieren konnte, kann ich auch ausschließen, dass ich Ihnen irgendwann einmal meine Adressdaten zur Verfügung gestellt habe (siehe auch § 4 BDSG, § 4a BDSG). Mal davon abgesehn, dass ich erst im letzten Jahr an die von Ihnen verwendete Adresse umgezogen bin.

Vermutlich haben Sie meine Adresse von einem Adresshändler erworben. Aus meiner Sicht passt diese Vorgehen Ihrerseits aber gar nicht zu Ihrem Wahlversprechen aus besagtem Brief:
“Wenn das Bankgeheimnis aufgehoben wird, Computer willkürlich durchsucht werden können, Mitarbeiter von Unternehmen ausgespäht werden, dann kommen die Bürgerrechte unter die Räder”.
Sie haben ganz erheblich den Datenschutz missachtet! So kann man auch dafür sorgen, nicht gewählt zu werden!
Im übrigen habe ich meine Stimme bereits per Briefwahl abgegeben.
Gemäß § 20 BDSG und § 35 BDSG fordere ich Sie auf, die zu meiner Person gespeicherten Daten zu löschen.
…, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
Bye-bye, Birne
Fast scheint die Situation dramatisch. Von Hamsterkäufen liest man seit Wochen in den Medien. Doch nicht unser tägliches Brot ist das Ziel der Begierde – die gute alte Glühlampe ist es, die die Menschen in die Baumärkte und Elektroshops treibt. Denn der Glühlampe geht es nach dem 31. August an den Kragen. Viele Glühlampen, darunter alle mattierten und auch glasklare mit mehr als 75 Watt Leistung, dürfen dann von den Herstellern nicht mehr ausgeliefert werden.
aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.08.2009
Da sieht man mal wieder, wie lange die Leute nachdenken… Wobei lange hier eindeutig übertrieben ist. Die decken sich jetzt mit Glühlampen ein, die im Vergleich zu Energiesparlampen ein Vielfaches an Strom verbrauchen und für ein angenehmes Licht viel zu hell sind.
In einer einfachen Rechnung kann man recht schnell überprüfen, was auf die Dauer billiger ist und das ist recht eindeutig die Energiesparlampe. Und das trotz der höheren Anschaffungskosten.
Ach übrigens: die Quecksilberbelastung durch Energiesparlampen ist weit geringer als durch herkömmliche Glühlampen, die gar kein Quecksilber enthalten. Durch den Mehrbedarf an Strom wird mehr Kohle verbrannt, die ein wunderbarer Lieferant von Quecksilber ist…
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