Krankenhäuser

krankenhaus nach der letzten gesunheitsreform ;-)
Bild von manfred-hartmann aus Flickr

Nachdem ich im letzten Sommer als Patient und Besucher reichlich Erfahrungen mit Krankenhäusern sammeln konnte (ein Grund meiner langen Sprachlosigkeit im Blog), kann ich inzwischen ganz sicher behaupten, dass ich davon die nächsten Jahrzehnte erstmal die Schnauze gestrichen voll habe!

Es kommt natürlich immer ein bißchen darauf an, aus welchem Grund man da hin muss und wie groß und alt das Hospital ist, aber Krankenhäuser sind kein Ort zum Gesundwerden!

Es fängt schon beim Ambiente an: kahle Wände und abblätternde Farben, kaum Bilder oder sonstige Dekorationen. Aber weiter geht es beim wichtigeren Teil der Verpflegung. Dem Essen sieht man direkt an, dass es aus einer Großküche kommt und erfüllt jedes Klischee: nicht heiß genug, ungewürzt, bis zur Unkenntlichkeit verkocht und ansonsten auch vollständig geschmacksbefreit. Das trägt nicht gerade zu einer angenehmen Umgebung zur schnellen Genesung bei!

Wie die Patienten behandelt werden, ist auch nicht durchgängig menschlich. Für eine Untersuchung nach der OP musste ich zum CT, ich durfte natürlich nicht selbst gehen (hätte ich auch noch nicht wirklich hinbekommen) und wurde also geschoben. Dabei kam ich mir dann aber vor wie Stückgut in einer Lagerhalle! Kommentarlos wurde ich vorm Behandlungsraum im Flur abgestellt und durfte erstmal warten. Etwas mehr Menschlichkeit hätte hier auch nicht geschadet.

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