Veranstalter sagt Computerspiel-Wettbewerb in Karlsruhe ab
Die für den 5. Juni in Karlsruhe geplante Intel Fridy Night der “Bundesliga für Computerspiele” wird nicht stattfinden. In einer Mitteilung des Veranstalters Turtle Entertainment heißt es, er habe sich mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU), der sich für den Wettbewerb eingesetzt hatte, “darauf verständigt, von unserem Vertragsrecht Abstand zu nehmen und die Veranstaltung abzusagen”.
aus: heise online – 26.05.09 – Veranstalter sagt Computerspiel-Wettbewerb in Karlsruhe ab.
Was soll das? Es ist wirklich schade, dass der Veranstalter den Weg des geringeren Widerstands geht. Aber es kann doch nicht sein, dass solche Veranstaltungen, die sich aus meiner Sicht positiv mit dem Thema der “Killerspiele” auseinandersetzen, verboten werden (sollen)!
Frei nach dem Motto: Wir verstehen eh nicht, um was es in den Spielen geht, also verbieten wir sie!
Ich selbst spiele zwar auch nicht diese Ego-Shooter, das liegt eher daran, dass ich grundsätzlich wenig spiele, aber ich halte es auch verkehrt, sich nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen, sondern einfach nur Verbote zu fordern.
Die Killerspiele gibt es übrigens nicht erst seit wenigen Jahren, sondern schon seit es “Computer für jeden” gibt, also mal mindestens seit den Zeiten des guten alten C64, da hat nie jemand Verbote verlangt. Ok, da war vielleicht auch die Zahl der Amokläufe geringer, aber daraus könnte man auch ablesen, dass die Spiele überhaupt gar keinen Einfluss darauf haben, ob es viele oder wenige Amokläufe gibt.